Mein Umzug zu Jiffybox

Ganz getreu dem Motto “öfter mal was Neues” habe ich erneut meine Websites umgezogen. Der Hetzner-EQ6 bringt zwar eine Menge Leistung, aber kostet auch entsprechend.

Deswegen bin ich nun bei Jiffybox gelandet, dem “Cloudserver”-Angebot von Domainfactory. Wenn ihr diesen Artikel lesen könnt, seid ihr auch schon auf der richtigen IP gelandet.

Features

Jiffybox bietet virtuelle Server auf XEN-Basis. Das Kundenmenü ist äußerst benutzerfreundlich und die Performance selbst bei der kleinsten Instanz (Cloudlevel 1 für 0,02 €/Std.) hervorragend.

Es gibt verschiedene Distributionen zur Auswahl, die man mit wenigen Mausklicks installieren kann. Jeder User erhält seine Ressourcen garantiert und man kann den Server jederzeit einfrieren (was dann weniger pro Stunde kostet). Automatische Backups gehören ebenso zu den Features wie die Tatsache, dass man die Server jederzeit auf ein “höheres Cloudlevel” skalieren kann. Der Server wächst also mit den Anforderungen. Ganz besonders nett finde ich, dass man die Backups auch herunterladen kann, um dann mit dem Festplattenimage z.B. lokal eine Testumgebung aufzubauen.

Außerdem lässt sich die Jiffybox über eine Webconsole steuern, falls man sich mal die Netzwerkkonfiguration zerschossen hat.

Es gibt auch eine API, um das Jiffybox-Admininterface mit externer Software zu steuern.

Admin-Interface

Hier lasse ich mal wieder ein paar Bilder sprechen. Seht selbst…

Fazit

Jiffybox ist ein toller neuer Service. Ich war bereits früher Kunde bei Domainfactory und fühle mich nun auch bei Jiffybox wieder in guten Händen.

Falls ihr schon Erfahrungen habt, immer her damit…

Mehr Infos:

Update: Das Domainfactory-Blog verlinkt auf mich. Danke 🙂

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9 comments

  1. Was heute nicht alles “Cloud” genannt wird, nur weil es ein bisschen dynamisch ist. So richtig transparent ist das ganze auch noch nicht … Clouddienste im Sinne von “Webanwendungen hosten” bietet eigentlich nur Google mit App Engine. Dort zahlt man tatsächlich nur für die Ressourcennutzung und nicht die Laufzeit irgendwelcher Instanzen und was hinter den verwendeten APIs steht braucht einen nicht zu kümmern.

    Bei Domainfactory, Amazon, etc muss man immer noch seine Instanzen als komplette Linuxkisten einrichten. Flexibel (und teilweise auch wünschenswert), aber eben nicht Cloud im Sinne von ich benutze einen Dienst und wer was wo dahinter mir das Ergebnis bringt ist ein wenig “nebülös” 😉 … so wie beim Stromnetz eben …

    1. Da geb ich dir natürlich Recht. Allerdings finde ich genau das auch wieder gut. Das normale Hosting ist nunmal zum großen Teil LAMP basierend und dafür eignet sich eine Lösung wie Google AppEngine eben nicht.

      Schön ist auf jeden Fall, dass Jiffybox keine Vertragslaufzeit hat und man auch jederzeit den Server skalieren kann, ganz wie man es braucht.

      Außerdem spricht auch nix dagegen, mal schnell die Jiffybox zu klonen (die Funktion ist auch direkt im Admininterface vorgesehen) wenn man etwas ausprobieren möchte.

      1. Jepp, für normales Hosting schon, aber ist eben eigentlich nicht das was der Begriff “Cloud” mal versprochen hat bevor ihn jeder für alles verwendet hat. Ich mein es gibt schon “Private Clouds” für zu Hause … WTF?! 😉

        Trotzdem würde ich es gerne mal ausprobieren mein Blog auf App Engine laufen zu lassen 😉

  2. Auch ich bin Kritisch was das Labeling ‘Cloud’ betrifft da es inzwischen schon sehr inflationär benutzt wird. Wo sind eigentlich die Cluster geblieben? 😉

    Was mich reizt, und wofür ich meinen JiffyBox Account auch nutzte, ist die Tatsache mal eben in fünf Minuten einen Server mit 16GB RAM und 4 Cores zur Verfügung zu haben wenn ich es brauche. Bei anderen Anbietern muss ich dafür vier Wochen warten. Die Flexibilität is einfach genial. Man kann ein Kundenprojekt auf Cloudlevel 1 beginnen und bei Bedarf in Minuten nach oben skalieren. Ich finde das sehr Kundenfreundlich.

    Selbst, wie oben erwähnt, das Cloudlevel 1 reißt schon so einiges und die Preise sind vollkommen in Ordnung.

  3. Ich kann mich dem Lob zur jiffyBox nur anschliessen. Wir sind mit 3 EQ4/EQ6 von Hetzner zur jiffyBox migriert und total zufrieden. Die Flexibilität und Sicherheit ist unschlagbar. Bei Hetzner brauchten wir einen extra Backupserver, um wirklich alles zu sichern. Hier ist das inklusive. Damit wird die jiffyBox für uns als Agentur in Zukunft das Kernprodukt für’s Kundenhosting werden.

    1. Ja… vor allem kann auch keine Hardware ausfallen weil sowieso alles virtualisiert ist. Ich war mit Hetzner immer sehr zufrieden aber die Vorteile von Jiffybox überwiegen für mich auch deutlich…

  4. Wie bestückt Ihr denn dann dann Euer System in der jiffy-Box? Virtualisiert Ihr z.B. mit Proxmox (wäre das überhaupt möglich?), oder verwendet Tools wie Webmin, ISPconfig,Plesk, etc.?

    Der Luxus, mal kurz über “klckiBunti” nen Mailaccount, ein Hosting oder weitere Domain anzulegen ist dann doch immer sehr angenehm.